Meteora - Klosterlandschaft in Griechenland

UNESCO-Weltkulturerbe

In Griechenland, östlich des Pindos-Gebirges, befinden sich die Klöster von Meteora. Am Rande des Pindos-Gebirge, in der Region Thessalien, befinden sich mitten in einer wunderschönen Landschaft mit Wäldern, tiefen Tälern und weiten Ebenen (Thessalische Ebene) die berühmten Meteora-Klöster. Weitere Farbtupfer in der Region sind die malerischen griechischen Dörfer, mal größer, mal kleiner, die weit verstreut inmitten der Landschaft ruhen.

Klosterlandschaft von Meteora - Griechenland
Meteora-Region in Griechenland

Die Klosterregion Meteora befindet sich nahe der Kleinstadt Kalambaka. Schon in Kalambaka sind wunderschöne griechisch-orthodoxe Kirchen zu entdecken. Touristen finden in Kalambaka und im nahen Kastraki gute Übernachtungsmöglichkeiten. Von der UNESCO wurden die Klöster von Meteora zum Weltkulturerbe ernannt. Bei Nebel scheinen die Klöster von Meteora in der Luft zu schweben.

Orthodoxe Klöster in luftiger Höhe

Der Bau der Klöster ohne moderne Hilfsmittel verdient höchsten Respekt und Anerkennung. Heute ist es unvorstellbar, unter welchen Bedingungen und mit welchen Hilfsmitteln die Baustoffe in die Höhen verbracht wurden und der Bau der Klöster durchgeführt wurde. Wie viele Menschen dabei zu Tode kamen, ist nicht dokumentiert.

Die Klöster auf den "Säulen des Himmels" wurden von ihren Baumeistern wundervoll in die Natur eingepasst. Im Schutz der Höhen konnten die Mönche, von der Welt entrückt, in Gebet und Meditation ihren christlichen Glauben in den klösterlichen, ausschließlich von Männern gebildeten Klostergemeinschaften von Meteora ausleben.

Kloster Meteora Griechenland
Meteora Felsenkloster

Der Zahn der Zeit - griechische Klöster von Meteora unbewohnbar

Die übrigen Klöster wurden wegen starken baulichen Mängeln und Verfallserscheinungen, aber auch wegen der schlechten Erreichbarkeit aufgegeben. Schaden genommen haben die Klöster von Meteora auch im Zweiten Weltkrieg. Meteora wurde von Flugzeugen aus bombardiert.

Für Touristen und Orthodoxgläubige ein beliebtes Auflugsziel

Auch in den heute noch bewohnten Klöstern von Meteora sind nicht mehr viele Mönche und Nonnen zu Hause. Bei Touristen jedoch steht die Klosterlandschaft von Meteora hoch im Kurs. Jedes Jahr kommen sehr viele Touristen in die Region, um die Meteora-Klöster zu besichtigen. Männer müssen beim Besuch der Meteora Klöster lange Hosen tragen; Frauen lange Röcke. Nur für Griechen ist der Zugang zu den Klöstern kostenlos.

Zugang zu den Klöstern wurde erleichtert

Am Anfang des 20. Jahrhundert wurden bei einigen Klöstern zwecks besserer Erreichbarkeit Stufen in die Felsen geschlagen, um den Aufstieg etwas zu erleichtern. Früher konnten die Klöster ausschließlich mittels langer Seile oder wackeliger Leitern erreicht werden.

Kloster auf dem Felsen - Meteora
Felsenkloster in Griechenland

Byzantinische und griechisch-orthodoxe Schätze von Meteora

Innerhalb der Klostermauern von Meteora befinden sich unglaublich wertvolle Gegenstände der griechisch-orthodoxen Glaubenswelt wie Kelche, Kreuze, Bücher und natürlich Ikonen. In den Klöster sind, neben den greifbaren Schätzen, Fresken aus dem 16. Jahrhundert zu entdecken. Noch heute sind die Meteora-Klöster ein wichtiges Zentrum der byzantinischen Künste.